#1

Marvelous Effect

in Pferde von Larssons 08.02.2018 16:13
von Malin • 10 Beiträge

Marvelous Effect

Vesländisches Reitpony (VRP)
Hengst
6 Jahre
148 cm
Braun (Ee/AA)

Charakter folgt

Dressur A (M), Springen A (A), Vielseitigkeit E (E)

Vater: Mondschein (v. Mondtanz ; a.d. Soraja)
Mutter: Elise (v. Gentleman ; a.d. Elisa)

Besitzer: Malin Larsson
Züchter: Privatperson

Erfolge : bisher keine


(c) by http://kleemann.moorwiesen.de/fee-fotografie.html

Angefügte Bilder:
Hengst1.jpg
Hengst2.jpg
Hengst3.jpg
Hengst4.jpg

zuletzt bearbeitet 08.02.2018 16:17 | nach oben springen

#2

RE: Marvelous Effect

in Pferde von Larssons 10.02.2018 16:52
von Malin • 10 Beiträge

Trainingsbericht 10. Februar 2018

"Hallo mein Schöner!" begrüßte ich meinen Hengst Marvelous Effect bereits um halb sieben in der Früh. Die Sonne strahlte und es versprach ein wunderschöner Tag zu werden. Geplant war noch ein leichtes Training mit Monty und meiner Stute Poesie, denn die beiden würden sich heute Nachmittag mit mir gemeinsam auf den Weg ins Richtung Vesland machen, um dort ihre ersten Turniere mit mir zu starten. Ich war schon ziemlich aufgeregt, denn allzu lange waren die beiden Ponys noch nicht in meinem Besitz und es war die erste längere Reise, die ich mit den beiden unternehmen sollte. Das schöne an Kailua ist, dass wir einfach eine herrliche Umgebung und traumhaftes Wetter haben. Das nicht so schöne sind die langen Wege zu den meisten Turnieren. Außer sie finden natürlich direkt auf dem heimischen Hof statt.

Ich führte Monty aus seiner Box und band ihn in der Stallgasse an. Er führte sich immer gerne etwas wie der Chef im Stall auf und wieherte erst einmal lautstark durch die Stallgasse, damit auch jeder ihn hörte. Ein paar der anderen Pferde grummelten leise zurück oder schauten aus ihren Boxen heraus. Ich putzte Monty schnell über, bandagierte ihn, legte ihm Sattel und Trense an und führte ihn raus ins Freie.

Wir mussten so um die zwanzig Grad haben, ein leichter Wind wehte und über uns kreisten die Vögel. Ziel war es heute Monty einfach nur ein bisschen locker zu machen und ihm noch einmal anständig Bewegung zu bieten, bevor er sich auf die lange Reise macht. Ich stieg in den Sattel, nahm die Zügel auf und lenkte meinen braunen Hengst zunächst in Richtung Rennbahn. An Tagen wie diesem, wenn keine Turniere stattfanden und man die Anlage eigentlich ganz für sich alleine hatte, gab es kaum etwas Schöneres.

Zunächst ließ ich Monty am hingegebenen Zügel gehen. Er war für einen Hengst zwar verhältnismäßig brav, aber trotzdem war er noch ein junges Pferd, das sich immer mal erschrecken konnte. Daher behielt ich immer ein bisschen die Kontrolle, ließ ihn aber trotzdem immer mit der Nase ins vorwärts-abwärts gehen. Nach zwei Runden im Schritt trabte ich Monty an. Schwungvoll legte er los und ich merkte sofort, dass er ordentlich Power hatte und am liebsten viel viel schneller sein würde. Vorsichtig versuchte ich ihn mit feiner Hand zu bremsen, was mir allerdings nur mäßig gut gelang. Monty hatte sehr viel Vorwärtsdrang und manchmal war es besser, wenn er sich erst einmal austoben konnte. Ich gab ihm also die Galopphilfe und ließ ihn in einem ruhigen Tempo galoppieren, wobei ich auch hier immer darauf bedacht war das Tempo zu bestimmen und ihn möglichst in die Hand zu reiten. Monty ist mit der Hand immer sehr sensibel. Er mag es nicht, wenn man fest in der Hand wird oder ruckartige Bewegungen macht.

Nach einer Runde merkte ich bereits deutlich wie das Pony sich entspannte. Er fing an zu schnauben und von alleine in ein angenehmes Tempo zu verfallen. Ich lobte ihn und ließ ihn noch ein wenig weiter galoppieren. Anschließen parierte ich durch, galoppierte ihn auch auf der anderen Hand noch einmal und ließ dann im Trab die Zügel aus der Hand kauen. Zufrieden schnaubte Monty wieder und ließ brav den Hals fallen. So gerne er arbeitet und neues lernt, mindestens genauso gerne mag er solche lockeren Tage an denen nicht viel von ihm verlangt wird.

Nach einer halben Stunde parierte ich Monty zum Schritt durch und gab ihm die Zügel noch etwas mehr. Zum trocken reiten drehten wir eine Runde über das Hofgelände. Das Gelände war so weitläufig, dass man mit einer Runde um den Hof schon mal gut eine halbe Stunde beschäftigt sein konnte. Als wir wieder an der Stallgasse ankamen, klopfte ich Monty den Hals und stieg dann von seinem Rücken. Ich führte ihn wieder in die Box, nahm ihm Sattel, Trense und Bandagen ab und belohnte ihn dann mit einer kühlen Erfrischung am Waschplatz. Anschließend durfte er seine Zeit noch auf einer der vielen Koppeln genießen.

Am Nachmittag würde er dann für den Transport fertig gemacht werden und sich mit Poesie und mir zusammen auf den Weg zum Turnier machen.

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#3

RE: Marvelous Effect

in Pferde von Larssons 27.02.2018 22:04
von Leecher • 1.090 Beiträge

Sry habe gerade erst bemerkt das du einen Bericht geschrieben hast.

Sehr schön geschrieben, so eine Rennbahn ist schon was feinen :)
Na nach Vesland haben wir nur 2 Stunden Flug und dann haben wir dort einen Partnerstall wenn du dies schon gesehen hast, dort kannst du deine Pferde auch sehr gerne einstellen für die Turniere

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